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Myoglobinurie, rekurrente, genetisch bedingte

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Krankheitsdefinition

Die Genetische rezidivierende Myoglobinurie ist ein angeborener Stoffwechseldefekt mit abnormer Ausscheidung von Myoglobin im Urin im Gefolge einer akuten Destruktion von Muskelfasern.

ORPHA:99845

Klassifizierungsebene: Störung

Prävalenz: Unbekannt

Erbgang: Autosomal-dominant, Autosomal-rezessiv, Nicht anwendbar

Manifestationsalter: Kindesalter

ICD-10: R82.1

ICD-11: 5C5Y

OMIM: 268200 550500

UMLS: C4274324

Zusammenfassung
Epidemiologie

Die Prävalenz ist noch nicht bekannt.

Klinische Beschreibung

Meist beginnt die Krankheit im Kindesalter. Auslöser sind körperliche Belastungen und fieberhafte Infekte. Häufige Symptome sind erhöhter Muskeltonus, Muskelsteifheit und -schmerzen, eingeschränkte Nierenfunktion und erhöhte Serum-Kreatinkinase-Aktivität.

Ätiologie

Die Krankheit tritt sporadisch oder autosomal-dominant oder -rezessiv vererbt auf. Bei Patienten mit rezidivierender Myoglobinurie muss an Mutationen in den mitochondrialen Cytochromoxidase-c-Genen mt-CO1 und mt-CO3 gedacht werden. Bei 3 Patienten mit wiederkehrenden Episoden von Myoglobinurie, die aus konsanguinen Familien stammten, wurden kürzlich Mutationen im LPIN1-Gen (2p21). Das Gen kodiert für eine Phosphatidsäure-Phosphohydrolase.

Aktualisiert am: März 2010 - Gutachter : ORPHANET EDITORIAL TEAM
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