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Agammaglobulinämie, autosomale nicht-syndromale
ORPHA:33110
Klassifizierungsebene: Subtyp der Störung
- Nicht-syndromale Agammaglobulinämie (anders als Bruton-Typ)
- Nicht-syndromale Hypogammaglobulinämie
Prävalenz: <1 / 1 000 000
Erbgang: Autosomal-dominant, Autosomal-rezessiv
Manifestationsalter: Alle Altersgruppen
Neben der gut bekannten X-chromosomalen Form der Agammaglobulinämie mit Mutationen im Gen für die Bruton-Tyrosinkinase (btk) wurden auch autosomal-rezessiv vererbte Formen beschrieben. Bei allen diesen Formen fehlen zirkulierende B-Zellen vollständig. Die resultierende Agammaglobulinämie prädisponiert zu bakteriellen Infektionen der Atemwege und des Verdauungstraktes. Eine schwere und nicht seltene Komplikation sind entero-virale Meningo-Enzephalitiden.Die einzige verfügbare Behandlung ist z.Zt. die intravenöse oder subkutane Substitution von Immunglobulinen. Die Inzidenz ist sehr niedrig, ca. 1/2.000.000 Neugeborene. Vier unterschiedliche molekulare Veränderungen wurden beschrieben. Alle bedingen Defekte in der Signaltransduktion der Prä-B-Zellen, bzw. des B-Zell-Rezeptors.
Aktualisiert am: Dezember 2002 - Gutachter : Dr Anne DURANDY
: erstellt/empfohlen von ERN
: erstellt/empfohlen von FSMR
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