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Hypereosinophiles Syndrom, sekundäres
Eine seltene hämatologische Erkrankung, die durch eine Hypereosinophilie gekennzeichnet ist, die durch reaktive/nichtklonale Eosinophile sekundär zu einer Grunderkrankung verursacht wird und mindestens sechs Monate anhält. Die Störung kann durch nicht-neoplastische Erkrankungen (wie chronische Infektionen und Befall, allergische Reaktionen, Vergiftungen oder Autoimmunerkrankungen und chronische Entzündungen) oder durch Neoplasien, einschließlich nicht-myeloischer Malignome, verursacht werden. Sie geht mit Anzeichen von Organinfiltration, Funktionsstörungen und Läsionen einher. Die klinischen Manifestationen sind je nach betroffenem Organsystem sehr unterschiedlich und umfassen in der Regel dermatologische, pulmonale, kardiale, gastrointestinale und zerebrale Manifestationen.
ORPHA:314962
Klassifizierungsebene: Störung
- HES, sekundäres
- HESR
- Hypereosinophiles Syndrom, reaktives
Quelle: PubMed ID 22460074
Prävalenz: Unbekannt
Erbgang: -
Manifestationsalter: Alle Altersgruppen
ICD-10: D47.5
UMLS: C5679897
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