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Laryngo-onycho-kutanes Syndrom
Das LOC-Syndrom ist ein Subtyp der Junktionalen Epidermolysis bullosa (JEB; siehe dort) und gekennzeichnet durch auffälliges Schreien in der Neugeborenenperiode und durch abnorme Produktion von Granulationsgewebe, besonders in den oberen Luftwegen, auf den Konjunktiven und im peri- und subungualen Bereich.
ORPHA:2407
Klassifizierungsebene: Störung
- LOGIC-Syndrom
- Shabbir-Syndrom
- Syndrom des laryngealen und okulären Granulationsgewebes bei Kindern des Indischen Subkontinents
- LOC-Syndrom
Prävalenz: <1 / 1 000 000
Erbgang: Autosomal-rezessiv
Manifestationsalter: Kleinkindalter, Neugeborenenzeit
Die Prävalenz ist nicht bekannt. Bisher wurden weniger als 50 Fälle beschrieben, meist in konsanguinen Familien aus der Punjab-Region Pakistans und Indiens.
Die Krankheit besteht seit Geburt. Charakteristische Hautbefunde sind vergängliche Blasen, die nur langsam heilende Erosionen mit Bildung überschüssigen Granulationsgewebes hinterlassen. Betroffen sind vor allem Kopf und Hals, Hände, Füße, Ellenbogen und Knie. Immer bestehen auch extrakutane Symptome: Die fortschreitende Beteiligung des Kehlkopfes führt häufig im Kleinkindalter zu schwerer Obstruktion der Atemwege; Folgen der chronischen Läsionen der Konjunktiva sind Bildung eines Symblepharons, auch Verschluss der Lider und Erblindung. Immer besteht eine Zahnschmelzhypoplasie, Nageldystrophien sind häufig.
Mit der Krankheit assoziiert sind Mutationen im Gen für die Alpha-3-Kette des Laminin-332 (LAMA3).
Das LOC-Syndrom wird autosomal-rezessiv vererbt
Die Prognose ist ungünstig.
Aktualisiert am: Oktober 2012 - Gutachter : Pr Giovanna ZAMBRUNO
: erstellt/empfohlen von ERN
: erstellt/empfohlen von FSMR
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